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Weshalb die Schweiz das Serienfieber verschlafen hat

An den Solothurner Filmtagen wird nächste Woche über Serien diskutiert. Hat die Schweiz den anhaltenden Serientrend verpasst? Wir fragen bei SRF-Regisseurin Manuela Rüegg nach.

Freunde auf der Berner Dachterrasse. Sophie (Lorena Handschin, Mitte) rückt in Staffel 4 von «Nr. 47» in den Vordergrund.

Freunde auf der Berner Dachterrasse. Sophie (Lorena Handschin, Mitte) rückt in Staffel 4 von «Nr. 47» in den Vordergrund.

(Bild: zvg)

Michael Feller@mikefelloni

Manuela Rüegg, welche Serie schauen Sie derzeit?
Ich schaue viele Serien von dokumentarischen bis zu fiktionalen Inhalten. Mein Interesse ist sehr breit. «The Crown», «The Handmaid’s Tale» sowie die Zeitreiseserie «Dark» habe ich zuletzt geschaut.

Eine düstere Sache.
Allerdings. «Dark» habe ich mit Interesse verfolgt, weil es die erste deutsche Netflix-Produktion war. Um zu sehen: Wie machen es die Nachbarn? Inhaltlich finde ich die Serie stark.

Serien sind dieses Jahr in Solothurn im Fokus, doch die Welt ist längst im Serienfieber. Hinkt die Schweiz hinterher?
Ich glaube, ja. Wie bei so vielem. Man erkennt einen Trend, und irgendwann zieht man nach. Aber die Schweiz setzt den Trend oft nicht selbst. Wir sind im Serienbereich noch nicht so weit wie andere Länder.

Berner Zeitung

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