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«Nur Ruhe zu haben, tut Menschen auch nicht gut»

An Weihnachten wie an Silvester wird gefeiert. Die akustische Szenerie könnte an diesen beiden Festtagen nicht unterschiedlicher sein. Akustiker Kurt Heutschi erklärt, wann und warum uns Schall nervt und welche Klänge guttun.

Wie beeinflussen Akustikforscher den Alltag von Menschen?Kurt Heutschi: Früher war das oberste Ziel, den Lärmpegel zu senken. In der modernen Forschung geht es um die gesamte akustische Szenerie. Das kann bedeuten, dass auch mal der Schallpegel erhöht wird, um unangenehme Geräusche zu maskieren.

Was tun Akustiker konkret? Akustiker setzen zum Beispiel auf einem lauten Platz ein Wasserspiel ein. Die Lautstärke nimmt so zwar weiter zu, aber die Menschen nehmen ein positiv besetztes Geräusch wahr. Es ist also möglich, mit einem Wasservorhang Strassenlärm zu übertönen. Auf diese Weise bevölkern plötzlich Menschen einen Platz, den sie zuvor gemieden haben. Ein schönes Beispiel ist der Paley Park in New York City.

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