Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Ich muss das erst verdauen»

Beat Weibel, herzliche Gratulation zum 8.Gesamtrang an der Kocholympiade. Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie selber schwer enttäuscht sind?

Die sechs Teammitglieder haben je bis zu 600 Stunden in die Vorbereitung gesteckt. An mangelndem Trainingsfleiss wird es nicht gelegen haben.

Was ist Ihrem Team im Wettkampf denn schief gelaufen?

Sie opfern für das Nationalteam ihre ganze Freizeit und arbeiten in der Olympiawoche sozusagen Tag und Nacht. Als Belohnung winken – wenn überhaupt – Ruhm und Ehre, aber kein Preisgeld und keine Prämien. Warum tut man sich so was an?

Was bringt eigentlich eine erfolgreiche Kochnationalmannschaft der Schweiz?

Die Kocholympiade ist nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Jahrmarkt für Ideen und Trends. Welche Trends konnten Sie dieses Jahr ausmachen?

Gabs Erfahrungen und Begegnungen, die Ihnen in Erinnerung bleiben werden?

Was auffällt: Vier von sechs Köchen ihres Teams kommen nicht aus der Gourmet-, sondern aus der Gemeinschaftsgastronomie. Irgendwie will Spitzenküche und Spital- oder Firmenrestaurant nicht so recht zusammenpassen, oder doch?

Was ebenfalls auffällt: Das Nationalteam besteht aus lauter Männern. Wie kommt das?

In einem Filmbericht von «10 vor 10» vom Mittwoch wirkten Sie und Ihr Team ziemlich «geschafft». Was war anstrengender, das Zubereiten der Speisen oder das anschliessende Verspeisen all der Köstlichkeiten?

Da muss einem ja das Herz bluten. Oder mag man da gar nicht mehr gross essen, wenn man schier pausenlos in der Küche und in der Kochausstellungshalle steht?

Jetzt sind sicher Ferien angesagt.

Und wie geht es nun mit Ihrem Team weiter?