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Die Eltern unseres Kindes

Born in the USA: Wie ein Schweizer Paar sein Kind von einer amerikanischen Leihmutter austragen liess.

Längst nicht bei allen geht der Kinderwunsch in Erfüllung: In der Schweiz bleiben 10 bis 15 Prozent der heterosexuellen Paare ungewollt kinderlos. Foto: iStock
Längst nicht bei allen geht der Kinderwunsch in Erfüllung: In der Schweiz bleiben 10 bis 15 Prozent der heterosexuellen Paare ungewollt kinderlos. Foto: iStock

Heiraten und eine Familie gründen – das ist noch im­mer die Standardbiografie, die Schablone für ein gu­tes Leben. Aber was, wenn das vermeintlich Selbst­verständliche einem verwehrt bleibt?

Jasmin und Andreas leben in einem Einfamilien­haus bei Zürich, sie arbeitet als Architektin, er als Arzt, in Wahrheit heissen sie anders. Sie würden die aufreibende Reise, die vor zehn Jahren mit einem Termin beim Gynäkologen begann, auch unter ihrem wahren Namen erzählen, wären sie jetzt, im Frühling 2019, nicht glückliche Eltern eines einjährigen Soh­nes, der zu klein ist, um die eine grosse Frage zu beantworten: Muss für andere ein Geheimnis bleiben, wie er gezeugt und geboren wurde? Ist Leihmutter­schaft ein Makel, den man besser verschweigt?

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