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Die «Cyber-Puffmutter»

Dank eines Sexangebots für Behinderte wurde Isabelle Kölbl zu einer der bekanntesten Prostituierten der Schweiz.

Ihr Geschäft braucht noch Zeit: Isabelle Kölbl hat bisher 25 Frauen ausgebildet,  sieben von ihnen inserieren  auf ihrer Website.
Ihr Geschäft braucht noch Zeit: Isabelle Kölbl hat bisher 25 Frauen ausgebildet, sieben von ihnen inserieren auf ihrer Website.
Andreas Blatter
Kölbl in ihrem Studio nahe Konolfingen: Vor rund fünf Jahren machte sie die  Ausbildung zur Sexualbegleiterin. Mittlerweile hat sie sich von den anderen Anbieterinnen distanziert.
Kölbl in ihrem Studio nahe Konolfingen: Vor rund fünf Jahren machte sie die Ausbildung zur Sexualbegleiterin. Mittlerweile hat sie sich von den anderen Anbieterinnen distanziert.
Andreas Blatter
Welche Ideologie hinter dem Projekt steht, zeigt Kölbls Geschichte – und jene eines langjährigen Kunden.
Welche Ideologie hinter dem Projekt steht, zeigt Kölbls Geschichte – und jene eines langjährigen Kunden.
Andreas Blatter
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«Managing Director». Das steht unter Isabelle Kölbls Namen, wenn sie eine Mail verschickt. Im persönlichen Gespräch drückt sie sich deutlicher aus: «Ich bin eine Cyber-Puffmutter.»

Isabelle Kölbl ist 56 Jahre alt, von Beruf Sexarbeiterin. Seit einem Jahr leitet sie ein einzigartiges Angebot. Auf ihrer Website Sexcare.ch bieten sich Sexarbeiterinnen an, die sich auf Männer mit einer Behinderung spezialisiert haben – sei es eine Querschnittslähmung, eine Demenz oder eine Erektionsstörung. Kölbl bildet die Frauen vorher in einem eintägigen Workshop aus und berät sie.

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