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Die amerikanischste Religion

Die Mormonen halten die USA für das erwählte Land. Wegen ihrer eigenartigen Glaubenslehre wurden sie lange Zeit verfolgt. Jetzt kandidiert Mitt Romney, ein Ex-Bischof der Kirche, fürs Weisse Haus.

Der erzkonservative Radio- und Fernsehmoderator ist 1999 zum Mormonentum konvertiert.
Der erzkonservative Radio- und Fernsehmoderator ist 1999 zum Mormonentum konvertiert.
Reuters
Die Autorin der «Biss»-Romane, Stephenie Meyer, propagiert in ihren Werken mormonische Tugenden wie beispielsweise die Enthaltsamkeit vor der Ehe.
Die Autorin der «Biss»-Romane, Stephenie Meyer, propagiert in ihren Werken mormonische Tugenden wie beispielsweise die Enthaltsamkeit vor der Ehe.
Keystone
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney verkörpert sämtliche Ideale der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Als Selfmademan hat er es bis zum Multimillionär gebracht und bewirbt sich nun für das höchste Staatsamt.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney verkörpert sämtliche Ideale der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Als Selfmademan hat er es bis zum Multimillionär gebracht und bewirbt sich nun für das höchste Staatsamt.
Reuters
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Mitt Romney ist ein typischer Amerikaner. Und ein typischer Mormone. Als junger Mann missionierte er zwei Jahre lang in französischen Städten. Zusammen mit einem Glaubensbruder sprach er Passanten an – ganz so, wie man die Mormonen bei uns kennt: immer zu zweit, adrett gekleidet, mit weissem Hemd und schwarzer Krawatte. Zurück in den USA, war Romney vorübergehend als Bischof der Mormonen tätig. Dann brachte er es mit Fleiss und Ehrgeiz zum Multimillionär, anschliessend zum Gouverneur des Bundesstaats Massachusetts.

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