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Der Tempeldoktor

Schwitzend und in Latzhose verlängert Hans Leisen im Dschungel Kambodschas das Leben steinerner Nymphen. Der Deutsche kämpft in Angkor Wat gegen Pfusch, Zement, Grapscher.

Die Tempel von Angkor Wat sind aus Sandstein gebaut. Irgendwann wird nur noch ein Sandhaufen im Dschungel an die Anlage erinnern. Foto: Henning Bock (Laif)
Die Tempel von Angkor Wat sind aus Sandstein gebaut. Irgendwann wird nur noch ein Sandhaufen im Dschungel an die Anlage erinnern. Foto: Henning Bock (Laif)

Ein zauberhaftes Lächeln umspielt ihren Mund. Sie ist eine Schönheit, und das schon seit 900 Jahren. Aber sie leidet. Risse ziehen sich quer durch ihr Gesicht. Wenn nichts geschieht, wird die himmlische Nymphe bald verloren sein.

Hans Leisen, Geologe und Denkmalpfleger aus Deutschland, betrachtet sie eingehend und voller Sorge. Er kennt das Schicksal der in Stein gehauenen Schönheiten. Deshalb ist er so oft in Kambodscha. Er möchte, dass auch spätere Generationen etwas haben von den sagenhaften Geschöpfen am Götter­himmel von Angkor Wat.

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