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Das «Cognac-Alibi»

Immer wieder behaupten angetrunkene Automobilisten, sie hätten erst zu Hause zur Schnapsflasche gegriffen. Mit neusten Messmethoden können solche Notlügen entlarvt werden.

Keine klare Sicht: Wer angesäuselt Auto fährt, hat mit Ausreden selten Erfolg. Strasse im Churer Rheintal am 28. November 2011.
Keine klare Sicht: Wer angesäuselt Auto fährt, hat mit Ausreden selten Erfolg. Strasse im Churer Rheintal am 28. November 2011.
Keystone

Wer kennt das nicht: Nach einem gehörigen Schrecken oder einem zünftigen Ärger kippt man einen Schnaps. Diese Reaktion versuchen sich Autofahrer immer wieder zunutze zu machen. Etwa wenn sie nach einem Unfall zu Hause Besuch von der Polizei erhalten, weil sie in Verdacht stehen, betrunken gefahren zu sein. Oder wenn sie mit einer Blutprobe rechnen müssen, weil sie durch unsichere Fahrweise aufgefallen sind. «Ich habe erst daheim getrunken» gehört zu den Standardausreden, die Ordnungshüter in solchen Situationen zu hören bekommen. «Nachtrunk» heisst das in der Fachsprache – salopp ausgedrückt spricht man auch vom «Cognac-Alibi».

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