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Oh, mein Kind ist wieder am Gamen!

Onlinespiele sorgen nicht nur in vielen Familien für Zoff, sie bergen auch grosse Risiken. Eine vom Bund geplante Präventionsregelung greift laut Fachleuten zu wenig weit.

Verlockende neue Welt: Heute beschäftigen sich viele Kinder lieber mit virtuellen als mit herkömmlichen Spielzeugen. Foto: Getty Images

Verlockende neue Welt: Heute beschäftigen sich viele Kinder lieber mit virtuellen als mit herkömmlichen Spielzeugen. Foto: Getty Images

Sonntagmorgen. Bei der Familie Meier (Name geändert) ist diesmal kein gemütlicher Brunch angesagt, sondern eine ernsthafte Aussprache: Es geht wieder einmal ums Gamen, dieses ­ständige Am-Handy-Hängen und ­-Spielen.«Ich lerne später für die Prüfung», rechtfertigt sich der 13-jährige Martin trotzig, als ihn seine Eltern auf die Gameregel der Familie hinweisen: maximal eine Stunde pro Tag. Dem Schüler fällt es schwer, sich an diese Vorgabe zu halten. Trotz App, die seinen Handykonsum steuern sollte. Nun müssen die Eltern ihn wiederholt an die vereinbarten Regeln erinnern.

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