Facebook ist böse, aber halt auch sehr praktisch

Hat der Datenskandal der Popularität des sozialen Netzwerks geschadet? Das wollten wir von unseren Lesern wissen. Die Resultate der Umfrage.

Datenskandale und Fake News: Das soziale Netzwerk steht immer wieder in der Kritik.

Datenskandale und Fake News: Das soziale Netzwerk steht immer wieder in der Kritik.

Philippe Zweifel@delabass

Facebook sei eine Gefahr für die Demokratie – dieses Bild hat sich in den vergangenen Tagen durch die Debatte über den Cambridge-Analytica-Skandal in Teilen der Öffentlichkeit festgesetzt: Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern wurden unzulässigerweise mit der dubiosen Firma geteilt.

Weil Facebook auch immer wieder im Zusammenhang mit der Verbreitung von Fake News für Schlagzeilen sorgt, steht das soziale Netzwerk weiter in der Kritik. Gründe genug, um als Nutzer auszusteigen? Diese und andere Fragen zu Facebook stellten wir in einer Umfrage.

2200 Leser nahmen daran teil. Das Fazit daraus ist schnell gezogen: Facebook-User stehen dem sozialen Netzwerk kritisch gegenüber. Sie machen sich Sorgen um ihre Daten und befürworten eine strengere Regulierung. Trotzdem haben die wenigsten von ihnen nach dem Datenskandal die Konsequenzen gezogen und sind ausgestiegen. Facebooks Dienste sind für die meisten offenbar wichtiger als die Sorgen um die Daten oder Demokratie.

Die detaillierten Resultate sehen Sie unten. Was dort nicht infografisch gelistet ist, wir aber auch von den Lesern wissen wollten: «Was halten Sie von Facebook-Chef Mark Zuckerberg?» Antwort von 50 Prozent der Leser: Der will bloss Geld scheffeln. Nur 6 Prozent fanden, dass er die Welt verbessere.

NACH ALTERSKLASSEN:

Die Umfrage:

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