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Schön süss, diese Isabelle

Ein Stück vom Glück: Martin Thommen vom Bären Utzenstorf baut uns einen roten, luftigen Traumdessert. Isabelle heisst der Kuchen und lässt seit Generationen sommerliche Gefühle aufkommen.

Die Erdbeeren richtig entstielen: Das ist zwar aufwendig, lohnt sich aber.
Die Erdbeeren richtig entstielen: Das ist zwar aufwendig, lohnt sich aber.
Beat Mathys
Erdbeeren und Zucker durch ein Sieb streichen – und schon ist das Coulis fertig.
Erdbeeren und Zucker durch ein Sieb streichen – und schon ist das Coulis fertig.
Beat Mathys
Erdbeerkuchen mit Rahm: Das ist Isabelle.
Erdbeerkuchen mit Rahm: Das ist Isabelle.
Beat Mathys
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Isabelle ist wahrlich nicht mehr die Jüngste. Das uralte Dessertrezept kannten schon die Vorfahren im Bären, einst wurde es mit damals noch als furchtbar exotisch geltenden Ananas gemacht. Seit wann Isabelle auf Desserttellern verführt und warum sie diesen Namen trägt, ist nicht bekannt. Doch das macht sie nur noch begehrenswerter, oder? Jetzt thront sie auf dem Teller und sieht ziemlich frisch aus. Martin Thommen hat für sie keine Mühe gescheut und Erdbeeren aus dem Thurgau gerüstet. Dieses Jahr, so erklärt er, sei alles ein bisschen verfrüht reif. Seine Lieferanten würden davon ausgehen, dass am Muttertag in etwas mehr als einer Woche auch andere Schweizer Erdbeeren erhältlich sein werden. Am liebsten mag Martin Thommen dann die aus der Altwyde. Das Beerenland bei Utzenstorf liefere die besten Beeren. Behauptet er. Natürlich nicht das ganze Jahr hindurch: Im Herbst und Winter macht er seine Isabelle mit Himbeeren oder mit Ananas. So wie sein Urgrossvater.

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