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Ein Saucenkönig ist Koch des Jahres

Peter Knogl ist vom Gastroführer «Gault Millau» zum «Koch des Jahres» ernannt worden. Er erhält die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.

Daniel Böniger
Schon 2011 war Peter Knogl zum «Koch des Jahres» erkoren worden. Damals mit 18 Punkten, dieses Jahr kam der 19. Punkt dazu. Knogl ist damit einer von nur sieben 19-Punkte-Köchen in der Schweiz.
Schon 2011 war Peter Knogl zum «Koch des Jahres» erkoren worden. Damals mit 18 Punkten, dieses Jahr kam der 19. Punkt dazu. Knogl ist damit einer von nur sieben 19-Punkte-Köchen in der Schweiz.
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Knogl, der im Feinschmeckerrestaurant Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois arbeitet, hat sich einen Namen gemacht mit seinen unglaublich tiefen Saucen. So gab es beim Testessen, wie im neuen «Gault Millau» nachzulesen ist, zu einem Rehrücken eine «Sauce der Extraklasse», zubereitet aus Holunder, schwarzem Pfeffer, Leber und Blut. Voll des Lobes war man seitens der Kritiker auch bei einer flüssigen Komposition aus Artischocken und jungem Lauch, die zum Kalbsfilet gereicht wurde. Und so hat Herausgeber Urs Heller dem Küchenchef den inoffiziellen Titel Saucenkönig verliehen.

Höchstnote

Wenig verwunderlich, dass in Peter Knogls Küche die Zutaten Butter und Rahm einen festen Platz haben: «Wunderbare Produkte, die vielen Gerichten das gewisse Extra verleihen», wie der 46-jährige Deutsche sagt. Und für dieses gewisse Extra, das er eben auch auf die Teller zu zaubern weiss, hat man ihn nun ein weiteres Mal mit der renommiertesten Kulinarikauszeichnung der Schweiz bedacht. Und mit 19 der 20 möglichen, aber noch nie vergebenen Punkte, die «Gault Millau» vergibt. Hierzulande sind es gerade mal sechs seiner Kollegen, welche diese Höchstnote ihr Eigen nennen, darunter so bekannte Namen wie Andreas Caminada in Fürstenau oder Benoît Violier in Crissier.

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