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Das schweizerischste aller Brote

Die Emmentaler Bäuerin Andrea Eymann weiss, wie ein perfekter Bauernzopf gelingt. Hier verrät sie ihr Rezept.

Der Teig muss Fäden ziehen, wenn man ein Stück auseinanderreisst: Ein Bauernzopf (Rezept ganz unten). Foto: Maurice K. Grünig

Der Teig muss Fäden ziehen, wenn man ein Stück auseinanderreisst: Ein Bauernzopf (Rezept ganz unten). Foto: Maurice K. Grünig

Prächtig sieht der Zopf aus. Kunstvoll geflochten, braun gebacken, glänzend die Oberfläche. Grösser als ein Sonntagsbraten. Hebt man ihn auf, ist er schwerer als erwartet.

Es ist eben kein Zopf, sondern eine Züpfe. Das ist nicht nur eine Frage des Dialekts. Die beiden Brote sehen zwar gleich aus und sind nach einem vergleichbaren Rezept gemacht, aber die Berner Version ist dichter, geschmackvoller, kurz: währschafter als das, was landauf, landab als Zopf aus Theken und Regalen gekauft werden kann. Die Berner Züpfe ist laut dem Inventar kulinarisches Erbe der Schweiz das Original des in der ganzen Schweiz so beliebten Zopfs, dieses Herzstücks eines sonntäglichen Frühstücks.

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