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Ein zweites Leben für Tiere, die keiner will

Pferde, Maultiere, Ziegen, Hunde und Hühner: Zwei Schweizer geben auf ihrem Hof in Deutschland unerwünschten Tieren ein neues Zuhause.

Keines der Tiere hat das Ehepaar gekauft: Franziska Schlitner auf einem ihrer Rösser. Foto: René Ruis

Keines der Tiere hat das Ehepaar gekauft: Franziska Schlitner auf einem ihrer Rösser. Foto: René Ruis

Ein helles Jutzen erklingt, kurz darauf ist Pferdegetrappel zu hören. Und dann kommen sie. Manche in gestrecktem Galopp, andere in gemächlichem Trab. An der Spitze rennt ein kleines, rundliches Pony, ihm folgen seine Kollegen, bunt gescheckte Isländer, blonde Haflinger, Schimmel, Rappen, Braune in allen Grössen und Farben, mittendrin ein Maultier – und als Nachhut trotten vier Esel den Weg entlang, gefolgt von Franziska Schlitner. Wie jeden Abend ist sie auf den Hügel hinter ihrem Hof gestiegen, um den Pferden zu rufen und sie von der Weide zu holen. «Sind alle hier?», fragt ihr Mann Martin Müller, während er das Tor zum Hof schliesst. «Alle», bestätigt Franziska Schlitner. Also rund 70 Pferde und Ponys, das Maultier Rico und die vier Esel.

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