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Der Bär, den noch kaum jemand gesehen hat

Der Gobi-Bär ist eines der seltensten Tiere der Welt. Grund genug, ihn besser kennenzulernen – haben sich Forscher gesagt und dann die Arbeit gemacht.

In freier Wildbahn in der mongolischen Wüste beheimatet: Ein Gobi-Bär im Zoo in Kiev.
In freier Wildbahn in der mongolischen Wüste beheimatet: Ein Gobi-Bär im Zoo in Kiev.
Wikipedia

Den Gobi-Bären haben bislang zwar nur wenige Menschen gesehen, aber es gibt ihn wirklich. Der Rhabarber-Fresser ist eines der seltensten Tiere der Erde. Deshalb kümmern sich nun engagierte Naturschützer um die Art im Süden der Mongolei.

Dass der Gobi-Bär tatsächlich eine eigene Art ist, nehmen zumindest die russischen Forscher an, die ihm den Namen Ursus gobiensis gegeben haben. Sein Erbgut verrät aber eine ziemlich enge Verwandtschaft mit dem Himalaja-Bären, der wiederum eine Unterart des Braunbären ist. Für den Biologen Ralf Hotzy vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) sind das jedoch rein akademische Diskussionen. Viel wichtiger für ihn sei, dass der Gobi-Bär in der Natur einmalig sei und auch nicht vom Himalaja-Bären ersetzt werden könne.

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