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In Afrika stecken sich weniger junge Menschen mit HIV an

Die Vereinten Nationen melden einen Rückgang der HIV-Infektionen unter jungen Menschen in mehr als einem Dutzend afrikanischer Staaten. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.

Die Aufklärungsarbeit in Afrika trägt Früchte: Eine Helferin erklärt den Gebrauch eines Frauenkondoms.
Die Aufklärungsarbeit in Afrika trägt Früchte: Eine Helferin erklärt den Gebrauch eines Frauenkondoms.
Reuters

In einem am Dienstag veröffentlichten Report kommt UNAIDS zu dem Schluss, dass die Zahl der Infektionen bei jungen Leuten in 16 der 25 am stärksten betroffenen Länder rückläufig ist. So nahm die Zahl der infizierten jungen Menschen in einem Dutzend Staaten um 25 Prozent ab. In Kenia infizierten sich bei den 15- bis 24-Jährigen aktuell noch 5,4 Prozent. Vor zehn Jahren lag die Quote in den städtischen Gebieten noch bei 14 Prozent.

Nach Angaben von UNAIDS steht der Rückgang in Zusammenhang mit einem Wandel des Sexualverhaltens. So hätten die jungen Menschen weniger Sexualpartner oder würden verstärkt Kondome benutzen. Nicht sagen konnte das UN-Projekt, ob der Rückgang auf den jüngsten Massnahmen der Vereinten Nationen beruhe. Diese zielen mehr auf den Kauf von Aids-Medikamenten ab als auf Prävention.

Insgesamt ist die Zahl der Aids-Infizierten in den vergangenen zwei Jahren weltweit mit 33 Millionen stabil geblieben, wie die UN mitteilen. Dennoch fordert UNAIDS mehr Geld im Kampf gegen die Epidemie. Vor zwei Jahren waren es weltweit 15 Milliarden Dollar (11,9 Milliarden Euro), allein die Hälfte davon kam von den USA.

dapd/mt

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