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Angespannte Lage trotz unbefristetem Waffenstillstand

Ein Austauschsemester in einem konfliktreichen Land wie Israel bedeutet ein Sicherheitsrisiko. Aber auch die Chance, eine der Schweiz völlig fremde Kultur kennen zu lernen.

Das Militär ist in Israel überall präsent: Hier überfliegen Kampfhelikopter den Strand von Tel Aviv. Foto: Jim Hollander (EPA, Keystone)
Das Militär ist in Israel überall präsent: Hier überfliegen Kampfhelikopter den Strand von Tel Aviv. Foto: Jim Hollander (EPA, Keystone)

Gründe, warum ein Austauschsemester nicht zustande kommt, gibt es viele: Kurse lassen sich nicht anrechnen, die Sprachkenntnisse reichen nicht aus, der Aufenthalt ist zu teuer. Letzteres nennt sogar die Hälfte der Studierenden als Hindernis, wie Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen.

Was aber, wenn das Sicherheitsrisiko für einen Austausch zu gross ist? Genau so erging es Pascal Fischer. Er macht an der Universität St. Gallen einen Master in Accounting und Finance und spielte schon vor zwei Jahren mit dem Gedanken, ein Austauschsemester zu absolvieren. Im Herbst 2013 meldet er sich beim Austauschprogramm der Universität an. Nach längerem Abwägen aus dem Angebot der Partnerunis fällt seine erste Wahl auf Israels Grossstadt Tel Aviv. «Israel reizte mich. Es ist kulturell sehr interessant und ein relativ kleines Land, das man gut bereisen kann.»

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