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Aus dem Leben eines Planespotters

Für manche Männer ist der Flughafen zu einem zweiten Zuhause geworden.

Es begann mit einer Studienarbeit zum Thema Fernweh. Sidney Sutter fuhr dafür zum Flughafen Zürich, um Passagiere zu befragen. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung packte den Studenten der audiovisuellen Medien an der Zürcher Hochschule der Künste das Interesse, noch mehr über diesen besonderen Ort zu erfahren und noch tiefer zu gehen. Der 22-Jährige suchte deshalb nach Leuten, für die der Flughafen quasi zweite Heimat geworden ist. Sutter stiess auf Planespotter.

Doch die Spottergemeinde empfing den jungen Mann nicht mit offenen Armen. «Viele waren zurückhaltend oder haben erst gar nicht zurückgeschrieben», erzählt Sutter. Einer aber fand das Projekt interessant. Und so begann der junge Mann mit Ernst Lüscher zu drehen. Das war nicht immer ganz einfach, vor allem auch akustisch nicht. «Da wir direkt auf der Zuschauerterrasse filmten, mussten wir mit den startenden und landenden Flugzeugen im Hintergrund arbeiten und immer wieder Pausen einlegen», so Sutter.

Überrascht von der Leidenschaft der Spotter

Entstanden ist am Ende doch ein liebevolles filmisches Porträt eines Planespotters. «Ich war überrascht, wie viel Leidenschaft in so einem Hobby steckt», so Sutter.

(Stefan Eiselin)

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