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Eine sterbende Revolution und ein aufmüpfiges Kirchenvolk

Papst Benedikt XVI. trifft bei seinem bevorstehenden Besuch auf ein anderes Kuba als sein Vorgänger Johannes Paul II. im Jahr 1998.

Kubas Kirche markiert Präsenz: Kreuzwegprozession in der Hauptstadt Havanna am 3. März.
Kubas Kirche markiert Präsenz: Kreuzwegprozession in der Hauptstadt Havanna am 3. März.
Keystone

Vom katholischen Festland Mexiko kommend, wird Papst Benedikt am Montag für einen dreitägigen Besuch auf einer kleinen Insel landen, wo das Volk «an nichts und niemanden glaubt». Das sagen Kubanerinnen und Kubaner gerne, wenn man sie nach ihrem Glauben fragt. Verlässliche Statistiken und Zahlen darüber, wer was glaubt, gibt es keine. Klar ist: Für das erzkatholische Lateinamerika ist das kommunistische Kuba eine Insel der Ungläubigen. Die Volksreligion ist die Santería: ein Gemisch aus afrikanischen Gottheiten und Kulten, die mit den Sklaven ins Land kamen, und dem Katholizismus, den die spanischen Kolonialherren dem Inselvolk aufzwangen.

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