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«20 Prozent aller Schweizer Männer sollen bis 2020 Teilzeit arbeiten»

Langsam, aber stetig steigt die Zahl der Männer, die nicht in einem 100-Prozent-Pensum arbeiten. Die Bemühungen, die Rollenbilder neu zu zeichnen, fruchten. Familien und Arbeitgeber profitieren.

Die Welt funktioniert auch, wenn man nicht 24 Stunden arbeitet: Ein Vater geniesst die Freizeit mit seinem Sohn.
Die Welt funktioniert auch, wenn man nicht 24 Stunden arbeitet: Ein Vater geniesst die Freizeit mit seinem Sohn.
Gaëtan Bally, Keystone

In Deutschland hat sich kürzlich Erstaunliches ereignet: Vizekanzler Sigmund Gabriel, Chef der deutschen SPD, verkündete öffentlich, dass er einmal die Woche mit seiner Tochter einen freien Nachmittag verbringe. Seine Frau sei berufstätig, und «mittwochs bin ich mit dem Abholen aus der Kita dran», sagte Gabriel in einem Interview. Ein «Teilzeitminister» sei er, wurde prompt geschimpft. Wer ihm solches vorwerfe, so die Reaktion des Energieministers, habe «einen Knall». Er arbeite 70 Stunden die Woche. Und sowieso: Die Welt funktioniere auch, wenn man nicht 24 Stunden an ihr arbeite.

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