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«Eine Art Klassentreffen»

Auf Festivals spezialisiert: Matthias von Hartz, künstlerischer Leiter des Theater Spektakel. Foto: Doris Fanconi

Herr von Hartz, wozu braucht es so viele Theaterfestivals? Es werden immer mehr.

Ist es nicht auch politische Inanspruchnahme, wenn Sie Anti-Konsum-Prediger wie Reverend Billy einladen?

Ihr Vater war Banker, Sie studierten Wirtschaft. Auch Ex-Intendant Matthias Hartmann hat einen kauf­männischen Hintergrund. Prägt so ein Gepäck, stachelt es an?

Ein Unterschied: Hartmann inszeniert auch.

Unterscheiden sich die Festivals, die Sie gestaltet haben – von Hamburg über Berlin und Athen bis Zürich?

«Wenn man Kunst macht, ist kaum zu vermeiden, dass diese politisch ist.»

Wieso war mit den Berliner Foreign Affairs 2016 Schluss?

Sie sind in Bayern aufgewachsen, in Hamburg an der Akademie ausgebildet, dort und in verschiedenen Hauptstädten tätig: Hatten Sie beim Ankommen in der Schweiz Schwierigkeiten?

Hoppla! Und London, wo Sie Volkswirtschaft studierten?

Hatten Sie ein prägendes Theatererlebnis?

«Ich finde es interessanter, mehr aus dem Werk eines einzelnen Künstlers zu sehen als möglichst viele verschiedene Künstler!»

Bei aller Liebe, will man wirklich so viel Forced Entertainment sehen, wie Sie jetzt programmiert haben?

Das Spektakel-Programm 2018 erinnert sehr an Ihren Spektakel-Vorgänger Sandro Lunin; wo steckt da Matthias von Hartz?

Hatten Sie mit den anderen designierten Theaterleitern in Zürich – am Schauspielhaus und am Theater Neumarkt – bereits Kontakt?

Hat Ihnen Ihr junges Wirken als Spektakel-Leiter auch schon komische Überraschungen beschert?