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Schrille Fernsehwelten

Die amerikanische Videokünstlerin Alex Bag zeigt im Migros-Museum Zürich eine ebenso witzige wie kritische Schau.

Hier wird Banales und anarchisch Kreatives gezeigt: Im Loft mit den Farben, die einst die TV-Standbilder hatten.
Hier wird Banales und anarchisch Kreatives gezeigt: Im Loft mit den Farben, die einst die TV-Standbilder hatten.
PD

Haben Sie auch schon mitten in der Nacht durch alle Fernsehkanäle gezappt und sich gewundert, wie viel Schrott über den Bildschirm flimmert? Auf 230 Kanälen erhält man Lebenshilfe selbst ernannter Kartenleger, Lottospiele mit Endlosgeplapper, Softpornos oder Spülmittel für das Familienglück vorgesetzt. Kommerz, Infotainment, Realityshows, Sex und Crime prasseln nonstop auf einen nieder. Tatsache ist: Die rot-blau-gelben Standbilder, die den TV-Konsumenten einst Zwangspausen auferlegten, gehören der Vergangenheit an.

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