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Salome Hohl wird neue Direktorin des Cabaret Voltaire

Das Dada-Haus im Zürcher Niederdorf wird ab 2020 von der Kunsthistorikerin Salome Hohl geleitet.

Das Cabaret Voltaire im Zürcher Niederdorf bekommt per 1. Januar 2020 eine neue Leitung. Salome Hohl wird neue Direktorin und Esther Widmer übernimmt die Geschäftsführung.

Als Direktorin ist Salome Hohl für die künstlerische Ausrichtung und die Programmgestaltung des Cabaret Voltaire zuständig. Dabei wird sie eng mit Esther Widmer zusammenarbeiten. Gemeinsam verantworten die beiden die Finanzierung des Programms und die Organisation des Betriebs, wie der Trägerverein am Mittwoch mitteilte.

Geburtsort der Dada-Bewegung

Salome Hohl lebt und arbeitet als Kunstvermittlerin, Kuratorin und Autorin seit 2005 in Zürich, ausserdem hat sie sich als Moderatorin profiliert, wie es in der Mitteilung heisst. Esther Widmer war bisher unter anderem als Theaterproduzentin und Kulturmanagerin tätig, so war sie sieben Jahre lang für die administrative Leitung des Filmfestivals Freiburg zuständig.

Der aktuelle Direktor, Adrian Notz, und der Geschäftsführer Leandro Davies suchen nach 15-jähriger respektive 6-jähriger Tätigkeit für das Cabaret Voltaire eine neue Herausforderung, wie sie Anfang des Jahres mitteilten.

Das Haus an der Spiegelgasse gilt als Geburtsort der über 100-jährigen Dada-Bewegung. Der Trägerverein des Cabaret Voltaire nutzt die untersten beiden Geschosse des Hauses und widmet sich der Pflege, der Präsentation und der gegenwartsbezogenen Reflexion von Dada.

(SDA)

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