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Wetterglück bei der Premiere

Den Organisatoren der Music Days war das Wetterglück hold. Der Anlass lockte bei der Premiere viele Musikinteressierte an.

Viel Publikum an den Music Days: Nicht nur die Red Shoes (im Bild) zogen die Besucher auf den Dorfplatz in Steffisburg.
Viel Publikum an den Music Days: Nicht nur die Red Shoes (im Bild) zogen die Besucher auf den Dorfplatz in Steffisburg.
Daniel Schöni

Den Startschuss zum zweiten Tag der Music Days gaben die Berner Mundartsängerin Jessica Maurer sowie die Thuner Infinite Hills. Die drei Musiker wurden vom Label «Die vo hie» ausgewählt, um in Steffisburg und den drei anderen Anlässen Cholererock, Thunfest und Thun hat ­Talent zu spielen.Bei schönstem Wetter stand danach ein junger Joe Cocker auf der Bühne.

Marius Bär aus dem Appenzell überzeugte mit seiner rauchigen Stimme und stimmte sogar einen Song in Berner Mundart an. «Ich bin ein stolzer Appenzeller, aber der Berner Dialekt ist einer der schönsten in der Schweiz!», sagte der junge Ostschweizer. Nach einer etwas verzögerten Umbaupause war Showtime für die zweite Band aus der Region. Die Red Shoes spielten auf, und der Dorfplatz füllte sich.

Als die Band Halunke die Bühne enterte, war der Dorfplatz proppenvoll. Die Gruppe bot mit ihrer Show einen würdigen Abschluss des zweiten Tages der Music Days. Frontmann Häni forderte das Publikum zu einem grossen Applaus für die Organisatoren der ersten Music Days in Steffisburg auf. «Es ist der Hammer, was diese Leute geleistet ­haben!»

Begeisterung bei Besuchern

Das OK hat sich dem Label «Die vo hie» angeschlossen, die Nachwuchsbands fördert. Dass die kulturelle Förderung in der Region im Mittelpunkt stand, wurde von den Besuchern begrüsst. Nach in der Vergangenheit oft diskutierten Themen wie dem Clubsterben und den fehlenden Ausgangsmöglichkeiten in der Region wurden die Music Days als grosse Bereicherung angesehen.

«Anlässe wie die Music Days sind wichtig für Steffisburg, da sie Künstler von auswärts und ­somit auch neue Besucher nach Steffisburg holen», sagte ein ­Besucher.

Im Gegensatz zu den grossen Open Airs setzen die Music Days auf den eher familiären und freundschaftlichen Rahmen.

Alternative zu Greenfield

Da zum gleichen Zeitpunkt das Greenfield Festival in Interlaken stattfand, wurden die Music Days als willkommene Alternative wahrgenommen. Der freie Eintritt und das Prinzip mit den Gönner- und Kulturbändeln fanden grossen Anklang, da sie die Möglichkeit boten, auch mit kleinem Budget ein Konzert ­besuchen zu können.

Zudem spricht der Event eine andere Zielgruppe an. So wird an den Music Days ein breit gefächertes Angebot präsentiert. «Man kann diverse Stile hören und neue Künstler kennen lernen, die man vorher noch nicht kannte», sagte beispielsweise eine junge Besucherin.

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