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«Was mir im heutigen Jazz fehlt, sind Emotionen»

«Als Musiker soll man zuerst radikal seinen eigenen Geschmack in den Vordergrund stellen»: Nils Wogram in seiner Wohnung in Männedorf. Foto: Andrea Zahler

Nils Wogram, woran leidet der aktuelle Jazz?

Sie meinen: Die Musiker wollen mit besonders komplexem Jazz beeindrucken?

Es ist ein Trend?

Können Sie Beispiele nennen für Musiker, die entsprechend musizieren?

Emile Parisien – ein tatsächlich ganz wichtiger europäischer Musiker – wirkt in ihren Ohren seelenlos?

Mit Verlaub, sind nicht Sie selber genau so ein Typus von Musiker: ein Alleskönner?

Nochmals zurück zu dem, was sie den Kern einer Musik nennen: Wie kommt man an einen solchen heran?

«Wenn ichs mir nicht selber anhören mag, warum soll es sich dann jemand anders anhören?»

Nils Wogram

Vermitteln Sie solche Grundsätze auch den Studierenden, die sie in Luzern unterrichten?

Solche Musik kann dann auch eher über das engere Genre des Jazz hinauswirken.