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Sophie Hunger enthüllt auch Ihr Geheimnis

Auf ihrem neuen Album «The Danger of Light» singt die Zürcher Musikerin so selbst- und stilsicher wie noch nie. Und doch nur in Fragezeichen.

Schreibt Songs, die Gefühle nicht mitliefern, sondern auslösen: Sophie Hunger. (Bild: zVg)
Schreibt Songs, die Gefühle nicht mitliefern, sondern auslösen: Sophie Hunger. (Bild: zVg)

Sophie Hunger ist verliebt. Das heisst, womöglich nicht sie selbst, wer weiss das schon, und wen geht das etwas an. Aber zweifellos die Stimme in «LikeLikeLike», einem Lied auf der neuen Platte der Zürcher Musikerin. Am leichten Gerüst der Klavierakkorde gaukelt eine akustische Gitarre, eine Posaune hornt, und die Stimme singt: «I know I’m not meant to look at you the way I look at you.» In 13 Zeilen fängt der Song die heimlichen Gedanken eines Menschen ein, der dem anderen noch nicht sagen kann, was er fühlt. Diese Tage oder Wochen aufreizender Ungewissheit, bevor die sich auflöst, zu was auch immer.

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