Zum Hauptinhalt springen

Ringo Starr und Green Day rocken sich in die Hall of Fame

Ex-Beatle Ringo Starr und Punk-Rocker Green Day sind in die Ruhmeshalle der Rockmusik aufgenommen worden.

Ringo Starr makes peace signs at the Rock and Roll Hall of Fame Induction Ceremony Saturday, April 18, 2015, in Cleveland. (AP Photo/Tony Dejak)
Ringo Starr makes peace signs at the Rock and Roll Hall of Fame Induction Ceremony Saturday, April 18, 2015, in Cleveland. (AP Photo/Tony Dejak)
Keystone
Die letzten zwei Beatles vereint: Ringo Starr (l.) und Paul McCartney traten für Ringos Aufnahme-Zeremonie in Cleveland gemeinsam auf.
Die letzten zwei Beatles vereint: Ringo Starr (l.) und Paul McCartney traten für Ringos Aufnahme-Zeremonie in Cleveland gemeinsam auf.
Keystone
Ringo Star and Billie Joe Armstrong von Green Day gemeinsam auf der Bühne.
Ringo Star and Billie Joe Armstrong von Green Day gemeinsam auf der Bühne.
Keystone
1 / 4

Ringo Starr ist für sein Solowerk in die Ruhmeshalle der Rockmusik aufgenommen worden. Paul McCartney, mit Ringo der letzte überlebende der Fab Four, kündigte seinen 74-jährigen Gefährten an, der mit einer scherzhaften Reminiszenz an Beatles-Tage auf die Bühne kam und sich vorstellte:«Mein Name ist Ringo und ich spiele das Schlagzeug.»

Starr wurde als letzter Ex-Beatle nach John Lennon, McCartney und George Harrison in Anerkennung seines Solowerks in die Hall of Fame aufgenommen. Starr hatte nachdem Ende der Beatles 1970 Hits wie «It Don't Come Easy» - das er mit Hilfe von Eagles-Gitarrist Joe Walsh live spielte -, «Photograph» und «You're Sixteen».

Beatles-Fans ist er als Sänger von «With A Little Help From My Friends» in Erinnerung, das von Joe Cocker zur Legende gemacht wurde. Starr spielte es in Cleveland zusammen mit McCartney - ein bewegender und vielleicht einmaliger Moment, in dem noch einmal zwei Beatles zusammen auf der Bühne musizierten.

Green Day und das Punk-Revival

Den 2015er-Jahrgang der in die Clevelander Ruhmeshalle der Rockmusik aufgenommenen Künstler komplettieren die kalifornischen Punk-Rocker Green Day.

Green Day gilt als die Band, die die Punkmusik in den 90er Jahren neu erfunden hat. Besonders das Album «American Idiot» (2004) machte das Trio populär. Sänger Billy Joe Armstrong, Bassist Mike Dirnt und Drummer Tre Cool rockten sich mit Verve in die Hall of Fame.

Lou Reed posthum aufgenommen

Aufgenommen wurden auch der 2013 verstorbene Underground-Rocker Lou Reed, Bill Withers, der 1990 tödlich verunglückte Gitarrist Stevie Ray Vaughan und seine Band Double Trouble, Joan Jett and the Blackhearts, The Paul Butterfield Blues Band und The «5» Royales.

An Vaughn erinnerte John Mayer, der den Gitarristen als Antipoden von Jimi Hendrix bezeichnete:«Hendrix kam aus dem Weltraum, Stevie kam unter der Erde hervor.»

An Lou Reeds «brutale und gütige Lyrik» erinnerte Patti Smith.

Und Stevie Wonder sagte über den viele Jahre übergangenen Bill Withers, er habe sich beim Hören dessen Lieder wie «Lean On Me» und «Just The Two Of US» gewünscht, so etwas schreiben zu können. Er spielte dann einen anderen Erfolg des mittlerweile 76-jährigen Soulmusikers:«Ain't No Sunshine».

SDA/kpn

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch