Zum Hauptinhalt springen

«Je experimenteller, desto besser»

Die Berner Szene der Neuen Musik soll enger zusammenarbeiten, fordert die Stadt. Nun hat die Flötistin Barbara Balba Weber ein Konzept erarbeitet. Bald gibts einen Verein Netzwerk Neue Musik – und wohl auch mehr Geld.

Mit grossem Atem: Flötistin Barbara Balba Weber 2011 bei den Proben zur Musikperformance «Kapseln» in der Berner Dampfzentrale.
Mit grossem Atem: Flötistin Barbara Balba Weber 2011 bei den Proben zur Musikperformance «Kapseln» in der Berner Dampfzentrale.
Stefan Anderegg

Frau Weber, die Neue-Musik-Szene in Bern erscheint oft als elitäres Ghetto. Man ist unter sich, muss aber ständig die eigene Wichtigkeit betonen Barbara Balba Weber: Das ist Legitimierungsgebaren und weist immer darauf hin, dass jemand ums Überleben kämpft. Die Neue Musik hat noch nie zur etablierten oder gar gutbürgerlichen Schicht gehört, ebenso wenig zum Mainstream. Sie ist einfach schlichtweg nicht in Sicherheit. Das ist sowohl ihr Fluch als auch ihre Stärke. Aber zurücklehnen und lächeln ist hier nicht angebracht. Die Szene muss sich halt ständig verteidigen und erklären.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.