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«Ich finde, wir sollten häufiger an die Bonobos denken»

Till Lindemann, Sänger der Skandal-Band Rammstein, hat einen Gedichtband veröffentlicht. Im Interview spricht er über den Wert der Lyrik, unentspannte Yogalehrerinnen und ein gewagtes Filmprojekt.

Als Sänger von Rammstein weltbekannt: Lindemann am diesjährigen Wacken-Open-Air. (1. August 2013)
Als Sänger von Rammstein weltbekannt: Lindemann am diesjährigen Wacken-Open-Air. (1. August 2013)
Keystone
Provokateur: Rammstein in einem Fettkostüm bei der Verleihung der Echo-Musikpreise in Berlin. (2. April 2005)
Provokateur: Rammstein in einem Fettkostüm bei der Verleihung der Echo-Musikpreise in Berlin. (2. April 2005)
Reuters
Furchterregend sind für viele allein die Shows, die mit spektakulären Effekten aufwartet. (6. Juli 2002)
Furchterregend sind für viele allein die Shows, die mit spektakulären Effekten aufwartet. (6. Juli 2002)
Keystone
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Herr Lindemann, Ihre Gedichte handeln sehr häufig von der seelischen Bedeutung der Kopulation – unterschätzt unsere Gesellschaft diese Bedeutung? Sehr. Ich finde, wir sollten häufiger an die Bonobos denken.

Wie meinen Sie das? Die Bonobos lösen jeden Konflikt in ihrer Gemeinschaft mit Ficken. Unser Genpool und der der Bonobos ist zu 99 Prozent identisch, das sollte uns zu denken geben. Dieses eine Prozent hindert uns daran, es den Bonobos gleichzutun... Jedenfalls wäre das ein schönes Filmthema, darüber sollte man mal ein Drehbuch schreiben.

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