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Eurovision: Die Favoritin bleibt Favoritin

Beim Halbfinal des Eurovision Song Contest haben sich die erwarteten Gruppen und Solokünstler durchgesetzt. Am Donnerstag tritt dann die Schweizer Heilsarmee-Truppe Takasa an.

Darf sich Hoffnungen machen: Die Dänin Emmelie de Forest im Halbfinal. (14. Mai 2013)
Darf sich Hoffnungen machen: Die Dänin Emmelie de Forest im Halbfinal. (14. Mai 2013)
Reuters

Die Favoriten haben den Auftakt des diesjährigen Eurovision Song Contests (ESC) überstanden: Mit dem ersten Halbfinale begann am Dienstagabend im schwedischen Malmö der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC), bei dem zehn Länder ihr Ticket für das Finale am Samstag lösten.

Mit Dänemark, Russland und der Ukraine mussten auch bereits drei Länder antreten, die unter Buchmachern zu den diesjährigen Aspiranten auf den ESC-Sieg gelten. Sie schafften den Einzug ins Finale ebenso wie die Interpreten aus Moldau, Litauen, Irland, Estland, Weissrussland, Belgien und den Niederlanden.

Für sechs andere Teilnehmerstaaten war hingegen nach der gut zweistündigen Vorschlussrunde der Song Contest schon beendet. Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Zypern und Serbien schieden im Halbfinale aus.

Im Final sind nun die Kandidaten folgender Länder:

  • Moldawien
  • Litauen
  • Irland
  • Estland
  • Weissrussland
  • Dänemark
  • Russland
  • Belgien
  • Ukraine
  • Niederlande

Finaleinzug für Heilsarmee-Band prognostiziert

Die Schweizer Teilnehmer Takasa – Abkürzung für «The artists known as Salvation Army» – kämpfen am Donnerstag im zweiten Halbfinal gegen 16 weitere Länder um die zehn noch offenen Startplätze für die Finalshow am Samstag .

Obwohl ihnen die European Broadcasting Union den Namen «Heilsarmee» und die zugehörigen Uniformen verboten hat, scheinen sie bisher in Malmö zu überzeugen. Der sogenannte «BigPoll» auf esctoday.com prognostiziert dem Sextett rund um den 95-jährigen ESC-Doyen Emil Ramsauer einen fünften Platz in seinem Halbfinal. Der Finaleinzug wäre damit auf sicher.

Auch der deutsche ESC-Altmeister Ralph Siegel wird am Donnerstag in den Wettbewerb eingreifen. Wie schon im vergangenen Jahr hat er das Lied für die Sängerin Valentina Monetta geschrieben, die zum zweiten Mal in Folge für San Marino beim ESC antritt. 2012 allerdings hatte das Musik-Duo aus Siegel und Monetta das Finale verpasst.

26 Länder im Finale

Beim ESC-Finale am Samstag werden dann insgesamt 26 Länder mit ihren Liedbeiträgen antreten. Neben den 20 Qualifikanten aus den Halbfinals sind bereits das Gastgeberland Schweden sowie die grössten Geldgeber Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Spanien und Italien für das Finale gesetzt.

Der ESC wird in diesem Jahr zum 58. Mal ausgetragen und gilt als einer der populärsten Musikwettbewerbe der Welt. In diesem Jahr ist Schweden Gastgeber, weil im vergangenen Jahr die schwedische Interpretin Loreen mit ihrem Lied «Euphoria» den Wettbewerb gewonnen hatte.

SDA/mw/chk

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