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Das Spiel der bösen Buben mit dem Feuer

Erneut liessen es Rammstein mächtig Krachen: Mitsingende Fans, Feuer, Rauch und Explosionen und eingängige Songs brachten die Fanmassen in Wallung.

Dämmerung am ersten Festivaltag in Interlaken.
Dämmerung am ersten Festivaltag in Interlaken.
Manuel Lopez
Um Mitternacht spielte Rammstein, einer der lang ersehnten Headliner.
Um Mitternacht spielte Rammstein, einer der lang ersehnten Headliner.
Manuel Lopez
Manuel Lopez
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Erneut liessen es die Deutschen mächtig Krachen: Mitsingende Fans, Feuer, Rauch und Explosionen und eingängige Songs brachten die Fanmassen in Wallung. Erschreckend an der Band ist hingegen, dass sie immer wieder gesellschaftliche Abgründe zum Thema macht. «Ich tu dir weh», war der Auftaktsong der schwarzen Messe auf dem Flugplatz Interlaken, die Rammstein donnerstags zelebrierten. Eine Bühne im Indust-rielook, düster, dunkel, dazwischen schmutzige Körper, die mitunter viel Haut zeigten. Sänger Till Lindemann erlöste die wartenden Fans von ihren «Schmerzen» und sprach ihnen Absolution aus, in dem er sie immer wieder ins Mikro skandieren liess. Keine Fangemeinde besser mit den Texten ihrer Idole vertraut, Songs wie «Du hast» oder «Asche zu Asche» sind zu Hymnen verkommen, die mit Inbrunst mitgesungen werden. Eine Retrospektive

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