Das sind die Musikperlen am Gurtenfestival

Nebst den bekannten Musikgrössen treten am diesjährigen Gurtenfestival auch viele unbekannte Künstlerinnen und Künstler auf, die das Publikum begeistern werden. Wir verraten, welche.

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Am 36. Gurtenfestival vom 17. bis 20. Juli spielen Musikgrössen wie das Rockduo Twenty One Pilots und die ehemalige Fugee-Sängerin Lauryn Hill. Neugierige dürfen sich aber auch von wenig bekannten Musikerinnen und Musikern auf dem Berner Hausberg überraschen lassen.

«Jedes Jahr spielen auf dem Gurten spezielle Bands, die man sonst nicht so kennt», sagt Mediensprecher Simon Haldemann. Von diesen «Musik-Perlen» gebe es dieses Jahr viele zu entdecken.

So etwa Hyukoh, eine koreanische K-Pop-Band, die das erste Mal in der Schweiz spielen wird. Oder die amerikanische Band Khruangbin. Sie mischt westliche mit fernöstlichen Klängen zu einer Art psychodelischem Funk-Surf-Soul. Interessieren könnte auch der belgisch-kongolesischen Rapper Baloji.

Psychodelischer Funk-Surf-Soul: So klingen «Khruangbin». Video: Youtube/Late Night Tales

Dass das Gurtenfestival dieses Jahr musikalisch etwas anders daherkommt, ist keine Überraschung. Schliesslich haben die Organisatoren für die Programmveranstaltung drei neue Verantwortliche engagiert. «Die Zusammenarbeit ist toll und sehr bereichernd», sagte Haldemann dazu.

Lokalmatadoren auf der Hauptbühne

Für jene, denen die «Musik-Perlen» zu exotisch sind, gibt es wie bis anhin die Waldbühne, wo ausschliesslich Schweizer Musik gespielt wird. Auf der Hauptbühne treten die Lokalmatadoren Patent Ochsner und Lo & Leduc sowie auf der Zeltbühne Sophie Hunger auf.

Gurtenmoment: 2015 spielten Patent Ochsner auf der Gurten-Hauptbühne als zweite Zugabe «W.Nuss vo Bümpliz» und alle - wirklich alle - sangen mit. Video: Youtube/Berner Zeitung

«Online» ist der aktuelle Song von Lo & Leduc. Video: Youtube/bakaramusic

Zu den internationalen Superstars gehören nebst Twenty One Pilots und Lauryn Hill unter anderem die deutschen Rapper Marteria und Casper, das Londoner Electro-Kollektiv Rudimental und die Australierin Tash Sultana, die sich selbst als «one-person powerhouse» bezeichnet und bis zu zwölf Instrumente spielt.

So begeistert sie das Publikum: Tash Sultana letztes Jahr in Kalifornien. Video: Youtube/California Roots

Organisatoren setzen auf Bewährtes

Ansonsten bleibt auf dem Festival alles beim Alten. «Letztes Jahr haben wir viele Änderungen vorgenommen und wahnsinnig gutes Feedback darauf erhalten», sagte Haldemann.

Folglich hielten die Organisatoren an allen Neuerungen fest. Will heissen: Auf dem Berner Hausberg wird zum zweiten Mal bargeldlos, also cashless, bezahlt und die Festivalfläche ist weiterhin doppelt so gross wie bis anhin.

Auch Second-Hand-Tickets gibt es wieder zu ergattern. Der Verkauf findet neu an der Talstation der Gurtenbahn statt. Allerdings gibt es die Tickets aus zweiter Hand dieses Jahr nur an ausverkauften Festivaltagen. Bereits ausverkauft ist das Gurten am Freitag. Für die restlichen Tage sind noch Tickets sowie Kombi-Tickets zu haben.

Die Spenden der Becher- und Geschirrdepots werden dieses Jahr für einen geländegängigen Gurten-Rollstuhl eingesetzt. Ziel ist, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen am Festival teilnehmen können.

Zudem soll der Rollstuhl ganzjährig für Ausflüge in und um Bern ausgeliehen werden. Hinter dem Projekt stehen die Stiftung für das cerebral gelähmte Kind »Cerebral« sowie das Rollstuhl-Fachgeschäft «hock'n roll».

chh/sda

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