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DJ Bobo und seine Berner Bande

Für das Gros von DJ Bobos Ensemble ist der Auftritt nächste Woche in der Berner Postfinance-Arena ein Heimspiel. Wir erklären, warum.

DJ Bobo (Mitte) und seine Berner Band auf der um 55 Grad gekippten Bühne: Gitarrist Andreas Sigrist (l.), Schlagzeuger Tom Beck (2. v. l.), Sänger Jesse Ritch (3. v. r.) und Keyboarder Tom Gyger (r.) sowie die zwei Sängerinnen Kate Matter (l.), Ehefrau Nancy Baumann.
DJ Bobo (Mitte) und seine Berner Band auf der um 55 Grad gekippten Bühne: Gitarrist Andreas Sigrist (l.), Schlagzeuger Tom Beck (2. v. l.), Sänger Jesse Ritch (3. v. r.) und Keyboarder Tom Gyger (r.) sowie die zwei Sängerinnen Kate Matter (l.), Ehefrau Nancy Baumann.
PD

Die DJ-Bobo-Band ist eigentlich eine Berner Bande. Thomas J. Gyger (45) aus Leissigen, Livekeyboarder und musikalischer Leiter, ist seit 15 Jahren an Bord. Gitarrist Andreas Sigrist (43) aus Thun spielt seit 2008 für DJ Bobo. Mit Jesse Ritch (27) aus Lyss steht ein DSDS-erprobter Youngster seit 5 Jahren als Sänger auf der Bühne. Früher war Tom Beck (54) aus Leissigen Ersatzdrummer. Seit 3 Jahren ist er Bobos erste Wahl.

«Er ist immer guter Laune, unser Toursonnenschein. Kommt immer top vorbereitet und spielt sackstark auf den Punkt.»

DJ Bobo über Andreas Sigrist, Gitarrist (links im Bild)

Die imposanten Videoanimationen werden seit 2014 vom Thuner Sascha Kämpf kreiert, der auch schon für Die Fantastischen Vier oder Andrea Berg gearbeitet hat. Und seit 2018 dreht DJ Bobo seine Videos im Greenscreen-Studio der Firma Brainpark in Thun.

Den Hauptgrund für die hohe Qualität seiner Berner Fraktion verortet Bobo vorab in Thomas J. Gygers Funktion als musikalischer Leiter. «TJ ist ein Visionär», sagt DJ Bobo, der mit bürgerlichem Namen René Baumann (51) heisst. «Er ist immer hungrig. Das macht die Zusammenarbeit mit ihm unglaublich spannend.»

«Ein Visionär, unglaublich hungrig und mittlerweile eine der wichtigsten Stützen in unserem Team. Ich vertraue ihm blind.»

DJ Bobo über TJ Gyger, Keyboarder und musikalischer Leiter (rechts im Bild)

Und für Bobo ist zentral: «Ich spüre, dass in ihm das gleiche Feuer brennt wie in mir.» Womit letztlich eben die starke Berner Bindung erklärt ist: «Wenn TJ sagt, jemand sei der oder die Richtige für einen Job bei uns, dann stimmt das.»

Vergleich mit der Formel 1 …

Der Popstar, der als Perfektionist gilt und sich selbst als Kontrollfreak bezeichnet, betont, dass es ihm nicht darum gehe, in jeder einzelnen Disziplin die Allerbesten der Branche am Start zu haben. «Am Ende ist entscheidend, dass die Symbiose funktioniert», erklärt er.

«Ich vergesse nie, wie Tom nach seinem ersten Auftritt mit uns völlig abgekämpft feststellte: ‹Es soll mir nie mehr jemand sagen: Hier zu spielen, ist ein Schoggijob!›»

DJ Bobo über Tom Beck, Schlagzeuger (2. v. l. im Bild)

«Wir erreichen unseren Vorsprung durch Zusammenarbeit und Miteinander», sagt er und zieht den Vergleich mit der Formel 1 herbei. «Auch dort bewegen sich die Teams bisweilen scheinbar auf Augenhöhe – und es lässt sich letztlich nicht genau festmachen, warum genau eines am Ende doch immer eine Nasenlänge voraus ist. Vieles hängt von der Abstimmung der einzelnen Elemente im ganzen Räderwerk ab.»

Ein Räderwerk, das seit mehr als 25 Jahren Massstäbe im Showbusiness setzt. Ein Beispiel ist die kippbare Bühne, auf welcher die Band dieses Jahr steht und in Teilen des Konzerts das Publikum buchstäblich von oben herab ansingt. «Wenn das gegenseitige Vertrauen da ist, werden solche Sachen eben möglich», sagt Bobo.

… und dem Lauberhorn

«Er kam vor fünf Jahren als ungeschliffener Diamant, als wildes Pferdchen, das man auf den Weg führen musste, zu uns und tritt heute wahn­sinnig souverän und sicher auf.»

DJ Bobo über Jesse Ritch, Sänger (3. v. r. im Bild)

Er erinnert sich gerne an die vergangenen Shows in der Postfinance-Arena. «Für die meisten ist der Auftritt in Bern ein echtes Heimspiel», sagt Bobo, der übrigens der einzige Musiker ist, der regelmässig im Berner Hockeytempel auftritt. «Manche vergleichen es mit der Lauberhornabfahrt: unglaublich anspruchsvoll, eigentlich kaum unfallfrei zu bewältigen – und trotzdem unglaublich toll!»

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