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«Am Schluss» schwärmen die Künstler

«Am Schluss» lockt die Leute jeweils in Massen vor die Bühne auf dem Thuner Mühleplatz. Ebenso beliebt ist das Festival bei den auftretenden Künstlern, wie eine Umfrage zeigt.

Open Season: «Da wollen wir nicht fehlen!»«Die herzliche Stimmung, die liebevollen Dekorationen auf dem Festgelände und im Backstagebereich, das einzigartige Ambiente voller Liebe zum Detail und zur Musik – all das  verlässt mit MC Anliker einmal pro Jahr unser geliebtes Mokka und zieht um auf den Mühleplatz.» Mit diesen Worten lobt Santosh Aerthott, Sänger der Urban-Reggae-Truppe Open Season, das Festival und seinen Erfinder, Pädu Anliker. Für Aerthott ist klar: «Da wollen wir nicht fehlen!» Seine liebste Festivalerinnerung fasst er so zusammen: «Die 15 Minuten lange und spontane  Jungbürgerfeier-rede von MC Anliker während unseres Sets, entsprechend musikalisch auch spontan untermalt von Open Season!»
Open Season: «Da wollen wir nicht fehlen!»«Die herzliche Stimmung, die liebevollen Dekorationen auf dem Festgelände und im Backstagebereich, das einzigartige Ambiente voller Liebe zum Detail und zur Musik – all das verlässt mit MC Anliker einmal pro Jahr unser geliebtes Mokka und zieht um auf den Mühleplatz.» Mit diesen Worten lobt Santosh Aerthott, Sänger der Urban-Reggae-Truppe Open Season, das Festival und seinen Erfinder, Pädu Anliker. Für Aerthott ist klar: «Da wollen wir nicht fehlen!» Seine liebste Festivalerinnerung fasst er so zusammen: «Die 15 Minuten lange und spontane Jungbürgerfeier-rede von MC Anliker während unseres Sets, entsprechend musikalisch auch spontan untermalt von Open Season!»
zvg
Kummerbuben: Saftwurzel – und Blumen auf der BühneWenn Pädu Anliker etwas mache, tue er dies meist anders als die anderen, hält Simon Jäggi, Sänger der Kummerbuben, fest. «‹Am Schluss› ist zum Beispiel das einzige Festival mit Blumen auf der Bühne.» Anlikers Engagement mache das Festival einzigartig. Zudem stehe die Bühne mitten in der Stadt, nicht irgendwo auf der grünen Wiese. «Am Schluss» habe daher «auch etwas von einem Stadtfest, diese Atmosphäre gefällt mir». Gerne erinnert sich Jäggi daran, wie die Kummerbuben auf dem Mühleplatz mit der Jodlerin Barbara Klossner aufgetreten sind – «was für eine verrückte Saftwurzel!» Die Band habe die Jodlerin in der «Musigstubete» von TeleBärn kennen gelernt: «Dort haben wir uns mal unter dem Vorwand eingeschlichen, dass wir Volkslieder spielen würden. Die Zuständigen sind dann wohl etwas erschrocken, wie unsere Interpretationen der Volkslieder geklungen haben», sagt Jäggi schmunzelnd.
Kummerbuben: Saftwurzel – und Blumen auf der BühneWenn Pädu Anliker etwas mache, tue er dies meist anders als die anderen, hält Simon Jäggi, Sänger der Kummerbuben, fest. «‹Am Schluss› ist zum Beispiel das einzige Festival mit Blumen auf der Bühne.» Anlikers Engagement mache das Festival einzigartig. Zudem stehe die Bühne mitten in der Stadt, nicht irgendwo auf der grünen Wiese. «Am Schluss» habe daher «auch etwas von einem Stadtfest, diese Atmosphäre gefällt mir». Gerne erinnert sich Jäggi daran, wie die Kummerbuben auf dem Mühleplatz mit der Jodlerin Barbara Klossner aufgetreten sind – «was für eine verrückte Saftwurzel!» Die Band habe die Jodlerin in der «Musigstubete» von TeleBärn kennen gelernt: «Dort haben wir uns mal unter dem Vorwand eingeschlichen, dass wir Volkslieder spielen würden. Die Zuständigen sind dann wohl etwas erschrocken, wie unsere Interpretationen der Volkslieder geklungen haben», sagt Jäggi schmunzelnd.
zvg
Brian Auger: Als die Enkel die Bühne stürmen wolltenDer britische Organist Brian Auger, der sich die Bühne einst mit Rod Stewart, Jimi Hendrix oder Led Zeppelin teilte, lässt aus Kalifornien verlauten: «Was ich am meisten genossen habe, ist, dass das Festival eine Familienangelegenheit ist. Junge, Alte, Familien und Touristen sind alle willkommen, was sich in einem lebendigen, freundlichen und sehr enthusiastischen Publikum äussert.» In Sachen spezielle Erinnerungen nennt Auger zuerst Organisator Pädu Anliker, «wie er die Bühne und den Backstage- bereich mit frischen Blumen schmückt – er ist wirklich spitze!» Und dann waren da Brian Augers eigene Enkel, fünf und sieben Jahre alt und bereits grosse Musikfans: «Sie durften beim ersten Set dabei sein. Als wir zu spielen anfingen, rannten sie sogleich zur Bühne und versuchten hinaufzuklettern.» Von einem «Gentleman» der Security seien die beiden zurück zu ihrer Mutter gebracht worden. Aber: «Wer weiss, eines Tages werden sie vielleicht selber am Festival auftreten. Es sind schon seltsamere Dinge geschehen!»
Brian Auger: Als die Enkel die Bühne stürmen wolltenDer britische Organist Brian Auger, der sich die Bühne einst mit Rod Stewart, Jimi Hendrix oder Led Zeppelin teilte, lässt aus Kalifornien verlauten: «Was ich am meisten genossen habe, ist, dass das Festival eine Familienangelegenheit ist. Junge, Alte, Familien und Touristen sind alle willkommen, was sich in einem lebendigen, freundlichen und sehr enthusiastischen Publikum äussert.» In Sachen spezielle Erinnerungen nennt Auger zuerst Organisator Pädu Anliker, «wie er die Bühne und den Backstage- bereich mit frischen Blumen schmückt – er ist wirklich spitze!» Und dann waren da Brian Augers eigene Enkel, fünf und sieben Jahre alt und bereits grosse Musikfans: «Sie durften beim ersten Set dabei sein. Als wir zu spielen anfingen, rannten sie sogleich zur Bühne und versuchten hinaufzuklettern.» Von einem «Gentleman» der Security seien die beiden zurück zu ihrer Mutter gebracht worden. Aber: «Wer weiss, eines Tages werden sie vielleicht selber am Festival auftreten. Es sind schon seltsamere Dinge geschehen!»
zvg
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Die Kulisse mit Altstadthäusern, Riesenrad, Trauerweiden und Aare ist einmalig: Morgen Mittwoch startet das Festival «Am Schluss» mit dem Konzert von Takeifa aus Senegal (Programm weiter unten). Wir wollten von einigen Künstlerinnen und Künstlern, die schon früher bei «Am Schluss» zu Gast waren, wissen: Was mögen sie am Festival? Und welches ist ihre schönste Erinnerung daran? Die Antworten in der Bildstrecke.

12 Konzertabende auf dem Thuner Mühleplatz

Das Festival «Am Schluss», das die Crew der Café-Bar Mokka auf dem Mühleplatz organisiert, findet vom 22. Juli bis 2. August statt. Das Programm:

  • 22. Juli: Takeifa (Afropop aus Senegal).
  • 23. Juli: Open Season (Urban Reggae) – ab 19 Uhr Jungbürgerfeier der Stadt Thun und der Gemeinden Heimberg, Hilterfingen und Oberhofen.
  • 24. Juli: Osaka Monaurail (Funk-Soul-Combo aus Tokio).
  • 25. Juli: Kummerbuben (Fernwehfolk).
  • 26. Juli: Nicole Bernegger (Back to Soul).
  • 27. Juli: Death by Chocolate (Schweizer Rock-Night).
  • 28. Juli: Colin Vallon Trio feat. Ingrid Lukas (Weltklasse-Jazz& Nordic Space).
  • 29. Juli: Canzoniere Grecanico Salentino (Folkmusik aus Süditalien).
  • 30. Juli: Destilacija (Wild-Style-Turbo-Party).
  • 31. Juli: Stiller Has (25-Jahr-Jubiläum-Tour).
  • 1. August: 17 Hippies (Herzmusik aus Berlin).
  • 2. August: Brian Auger’s Oblivion Express feat. Alex Ligertwood (ehemals Santana Group).

Wie immer gilt beim Mühleplatz-Festival: Eintritt frei, aber moralische Spendenpflicht. Die Mokka-Gastronomie ist jeweils ab 19 Uhr geöffnet, die Konzerte dauern von 20 bis 22 Uhr. www.amschluss.ch

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