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Wo man den Bildern nicht traut

Das Kunsthaus Bregenz zeigt in der Ausstellung «Weiche Montagen» jüngere Filme des Künstlers Harun Farocki. Er entpuppt sich dabei als Welterklärungsmaschine, bei der man auch lernt, genau hinzusehen.

Der Zuschauer übernimmt die Montage im Kopf: Videoinstallationen von Haroun Farocki im Kunsthaus Bregenz.
Der Zuschauer übernimmt die Montage im Kopf: Videoinstallationen von Haroun Farocki im Kunsthaus Bregenz.
Markus Tretter

Über 100 Filme und Videoinstallationen hat der 1944 geborene Harun Farocki bislang zwischen Kunst, Medienkritik und Dokumentarfilm geschaffen. Unter den Dokumentaristen ist er der beste Künstler und unter den Künstlern der beste Dokumentarist. Man kann seine Werke im guten Sinne als Theoriefilme beschreiben. Sie sind aber alles andere als grau, sondern genau und klug.

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