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«Summerliebi» in verwegener Vielfalt

Die Sommerausstellung in der Thuner Galerie Hodler versteht sich als Hommage an den «Summer of Love» 1967 vor 50 Jahren. 13 Künstlerinnen und Künstler zeigen dabei ganz unterschiedliche Welten ihrer «Summerliebi».

Sie zelebrieren ihre «Summerliebi» künstlerisch: (v. l.) Galerist Markus Hodler, Björn Zryd, Roman Müller, Do Paladini, Sigrid Seuberlich, Barni Kiener, Brutus Luginbühl und Barbara Bösch. Nicht im Bild sind: Martin Bill, Gisèle Gilgien, Jakob Jenzer, Michael Streun, Michael Will und Antonion Zecca.
Sie zelebrieren ihre «Summerliebi» künstlerisch: (v. l.) Galerist Markus Hodler, Björn Zryd, Roman Müller, Do Paladini, Sigrid Seuberlich, Barni Kiener, Brutus Luginbühl und Barbara Bösch. Nicht im Bild sind: Martin Bill, Gisèle Gilgien, Jakob Jenzer, Michael Streun, Michael Will und Antonion Zecca.
Christina Burghagen

Eine nackte Schönheit schwebt im sattblauen Meer gegen die Wasseroberfläche, beäugt von Meeresgetier. Digitale Fotokunst spielt mit bunten Lichtreflexen, in denen sich das Auge verliert. Zwei grossformatige Acrylbilder zeigen die Sommerliebe aus Frauen- und aus Männersicht mittels eindeutiger Symbolik. Mit kraftvollen Pinselstrichen entstand eine Ziege, die im Schaufenster der Galerie mit nahezu erotischem Blick Augenkontakt sucht. Ein kleinformatiges Ölgemälde zeigt eine Frau im roten Hemd, aus deren Händen ein strahlendes Fantasiegewächs entsteht, das magisch anmutet.

Die aktuelle Sommerausstellung in der Galerie Hodler in Thun lädt ein zur Entdeckungsreise, die eine verwegene Vielfalt von der Lichtfotografie sowie Sandstein- und Holzskulpturen über Öl- und Acrylgemälde bis hin zu Brandeisenstempeln auf Holz zeigt.

Teils neu, teils aus Beständen

Mehrere Dutzend geladene Gäste fanden sich am Donnerstag in der zweistöckigen Galerie ein, um der Vernissage beizuwohnen. Galerist Markus Hodler möchte mit «Summerliebi» auf Berndeutsch an das Jahr 1967 erinnern, als die Hippiebewegung in den USA ihren Höhepunkt feierte und der Sänger Scott McKenzie sang: «If you’re going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair.»

Die Werke, die in diesem Kontext von den 13 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert werden, sind teilweise für die Ausstellung entstanden, teils stammen sie aus den Beständen der Teilnehmenden. Hodler fragte seine Wunschkandidaten an und nutzte auch die gute Zusammenarbeit mit der Basler Galerie Eulenspiegel für die Entdeckung neuer Gesichter.

Neu dabei sind Michael Will mit Werken der ­Digitalfotografie und Bildhauer Roman Müller mit Skulpturen aus Gips und Jute. Von den 36 ­Exponaten sind 6 Bilder sowie ­mehrere Sandsteinfiguren im Schaufenster ausgestellt, sie laden dazu ein, weitere Trouvaillen der Kunst im Inneren der Galerie zu finden.

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