Zum Hauptinhalt springen

So ging Pompeji unter

Das Gemälde «The Destruction of Pompeii and Herculaneum», das als zerstört galt, wird zum ersten Mal seit 100 Jahren wieder ausgestellt.

Restauriert: John Martins Gemälde «The Destruction of Pompeii and Herculaneum».
Restauriert: John Martins Gemälde «The Destruction of Pompeii and Herculaneum».

«The Destruction of Pompeii and Herculaneum» von John Martin wurde 1928 zerstört, als in London die Themse über die Ufer stieg und die Tate Gallery flutete. Nun wurde das Gemälde in 18-monatiger Arbeit restauriert und ist in eben dieser Gallerie wieder zu sehen. Der englische Maler und Graphiker John Martin (1789-1854) gilt als Meister der Apokalypse. Neben alttestamentarischen Weltuntergangsszenarien schuf er auch die Illustrationen zu John Miltons berühmten Epos «Paradise Lost». Stets schildert Martin den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies als gewaltigen Kampf zwischen den himmlischen und den höllischen Mächten. Virtuos inszeniert er dabei die Möglichkeiten der Schabkunsttechnik, indem er tiefschwarze, samtene Flächen mit hellen Lichtzonen kontrastiert und dadurch die dramatische Wirkung der Szenen hervorhebt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch