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Mittelfinger für die Street View

Noch nie war Kartenmaterial so einfach verfügbar, wie seit der Einführung von Google Maps vor bald zehn Jahren. Auch Künstler haben den Kartendienst für sich entdeckt.

Simon Knopf

Wir bestaunen Europas grössten Containerhafen, als sei er Teil einer Modelleisenbahn – dank Google Earth. Und wir spazieren durch die Strasse, in der wir während eines Austauschjahres einst lebten – dank Google Street View. Was würden wir nur machen ohne die Karten von Google?

Seit der Internetkonzern seinen Kartendienst vor zehn Jahren lancierte, ist Google Maps zur weltweit meistgenutzten App geworden. Eine Entwicklung, die der britische Kartographie-Historiker Jerry Brotton gar als bedeutender sieht, als der Beginn der Massenproduktion von Karten mit der Erfindung des Buchdrucks: noch nie war Kartenmaterial so einfach zugänglich.

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