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«Hie ghör i häre»

Sabine Hahnloser, Präsidentin der «Freunde des Kunstmuseums Bern», ist Feuer und Flamme für die Kunst. Die Frage, weshalb sie Geld ins Museum steckt, versteht sie nicht. Sie kann nicht anders.

Michael Feller
Sabine Hahnloser neben der liegenden «Mimi» von Markus Raetz
Sabine Hahnloser neben der liegenden «Mimi» von Markus Raetz
Christian Pfander

Dienstagabend. Im Kunstmuseum Bern führt eine Frau auf dem Podium eine fulminante Rede. Diskutiert wird die Dringlichkeit des geplanten Erweiterungsbaus. Von «Leuchttürmen» wird gesprochen, wie eigentlich immer, wenn es um eine Investition in die Kultur geht.

Sabine Hahnloser Tschopp, die Stiftungsrätin auf dem Podium, sagt: «Ein Leuchtturm zeigt immer einen Hafen an. Kunst ist eine Heimat!» Und dann: «Hie ghör i häre, hie isch mis Deheime!» Hat sie soeben den Song der Rapper Wurzel 5 zitiert, der jeweils ertönt, wenn die Fussballer der Berner Young Boys ins Stadion einlaufen?

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