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Ein Kuss als Denkmal für den Frieden

Am Times Square in New York erinnert seit Freitag ein überlebensgrosse Statue an eines der berühmtesten Fotos des 20. Jahrhunderts.

Zur Nachahmung empfohlen: Ein Paar auf dem Times Square stellt vor dem Denkmal die Pose nach, die Fotograf Eisenstadt in Schwarz-weiss eingefangen hatte (rechts).
Zur Nachahmung empfohlen: Ein Paar auf dem Times Square stellt vor dem Denkmal die Pose nach, die Fotograf Eisenstadt in Schwarz-weiss eingefangen hatte (rechts).
Keystone / Reuters

Das fast acht Meter hohe Kunstwerk zeigt einen Matrosen, der zur Verkündung des Kriegsendes 1945 stürmisch eine junge Frau küsst. Der Schnappschuss des euphorischen Kusses, der dem Fotografen Alfred Eisenstadt am 14. August 1945 bei der Bekanntgabe des Kriegsendes gegen Japan gelang, war zuerst im Magazin «Time» veröffentlicht worden und ging dann um die Welt.

Schon am Freitag nutzten einige Liebespaare in New York den Anlass, um den historischen Kuss nachzustellen. Und am Jahrestag des historischen Datums am Samstag wollen sich noch viele amerikanische Paare auf dem Times Square zu einem geschichtsträchtigen «Kiss-in» einfinden.

Die Identität des Matrosen auf dem berühmten Foto wurde nie geklärt. Bei der Frau handelte es sich um die Lehrerin Edith Shain, die im vergangenen Jahr starb. Sie hatte in ihren Erinnerungen immer wieder betont, durch den Kuss des Unbekannten überrascht worden zu sein.

AFP/raa

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