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Die Kunst der Versteigerung

Die Kunstauktion ist eine Welt mit vielen Regeln, geschriebenen und ungeschriebenen. Ein Hausbesuch bei Eberhard W. Kornfeld und Bernhard Bischoff.

Bereit für die Auktion: Eberhard W. Kornfeld (91) und sein designierter Nachfolger Bernhard Bischoff (41) vor dem Kirchner-Gemälde  «Rotes Haus – Roter Januar», einem der Spitzenwerke der Juniauktion von nächster Woche  in Bern.
Bereit für die Auktion: Eberhard W. Kornfeld (91) und sein designierter Nachfolger Bernhard Bischoff (41) vor dem Kirchner-Gemälde «Rotes Haus – Roter Januar», einem der Spitzenwerke der Juniauktion von nächster Woche in Bern.
Susanne Keller
Cuno Amiet malte seinen Malerfreund Hans Berger.
Cuno Amiet malte seinen Malerfreund Hans Berger.
zvg
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Der Patron erscheint im braunen Anzug. Stilvoll und altmodisch. Das passt zum Geist des Hauses, das er repräsentiert. Eberhard W.Kornfeld ist bald 92, seit siebzig Jahren verkauft er Kunst, an der Laupenstrasse in Bern. In manchen Räumen scheint die Zeit stillgestanden zu sein.

Als ob August Klipstein, sein Vorgänger, noch darin wirken würde. Klipstein, der 1951 überraschend starb, zusammengebrochen über seinem Schreibtisch, mitten bei der Arbeit. Auch Kornfeld arbeitet und arbeitet. Einen Computer hat er nicht in seinem Büro, aber eine riesige Lupe. Und seinem scharfen Blick entgeht nichts.

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