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Der Auftrag war erledigt, da fiel sein Blick auf den Matisse

Vjeran Tomic stahl Bilder aus dem Pariser Museum für moderne Kunst. Wert: 70 Millionen Dollar. Wie er zum Meisterdieb wurde.

Waren damals lange überfordert: Ermittler nach dem Kunstraub von Vjeran Tomic am 20. Mai 2010 in Paris. Foto: Benoit Tessier, Reuters

Waren damals lange überfordert: Ermittler nach dem Kunstraub von Vjeran Tomic am 20. Mai 2010 in Paris. Foto: Benoit Tessier, Reuters

Zu einer Zeit, als noch kein Mensch in Paris den Namen Vjeran Tomic kannte, trainierte der Einbrecher auf einem Friedhof. Père Lachaise heisst jene gut 43 Hektar grosse neogotische Nekropole im 20. Arrondissement. Frédéric Chopin liegt hier begraben ebenso wie Marcel Proust, Oscar Wilde und viele andere. Tomic kann sich erinnern, dass Père Lachaise in seiner Jugend (in den 1980er-Jahren) eine Pilgerstätte für Rockfans aus aller Welt war, die einmal am Grab von Jim Morrison stehen wollten.

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