Zum Hauptinhalt springen

«Das verlangsamte Wachstum in China ist ein gutes Zeichen»

Am Freitag wird die feurige Autorin und Filmregisseurin Xiaolu Guo in Bern den westlichen Blick auf China sezieren. Ihrem frenetischen Denk- und Sprechrhythmus ist kein Klischee gewachsen.

Pulsierendes Herz der chinesischen Konsumwelt. Menschenmassen durchpflügen den glitzernden Shopping-Boulevard Nanjing-Road in der Boomtown Shanghai.
Pulsierendes Herz der chinesischen Konsumwelt. Menschenmassen durchpflügen den glitzernden Shopping-Boulevard Nanjing-Road in der Boomtown Shanghai.
Keystone

Frau Guo, in Ihrem jüngsten Roman «Ich bin China» versucht eine Ihrer Hauptfiguren, der rebellische Künstler Kublai Jian, eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz zu bekommen. Was bedeutet Ihnen die Schweiz?

Xiaolu Guo: Ich komme praktisch einmal im Monat in die Schweiz und kenne Genf, Lausanne, Zürich, das Tessin recht gut. Ich hatte sogar mal einen Boyfriend, der Schweizer war. Einer meiner ersten Filme, «She, a Chinese», gewann 2009 den Goldenen Leoparden am Filmfestival von Locarno. Alle meine Bücher werden in die Schweizer Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch übersetzt. Ich finde, die Schweiz ist ein sehr freundlicher Ort für meine Kunst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.