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Banksy eröffnet Galerie in London – doch niemand darf rein

Der britische Street-Art-Künstler hat erstmals ein eigenes Geschäft eröffnet. Interessierte können die Werke jedoch nicht besichtigen. Hintergrund ist ein juristischer Trick.

Das Geschäft mit Namen «Gross Domestic Produt» entstand quasi über Nacht. Foto: Getty Images/Peter Summers
Das Geschäft mit Namen «Gross Domestic Produt» entstand quasi über Nacht. Foto: Getty Images/Peter Summers

Die Objekte können demnach ausschliesslich übers Internet erstanden werden, wie der britische Street-Art-Künstler Banksy mitteilte. Der Erlös solle an eine Flüchtlingsorganisation gehen, deren Rettungsschiff von den italienischen Behörden festgesetzt worden sei.

Bereits nach der Eröffnung am Montag drängten sich Kunstfans vor dem Geschäft in London. In der Galerie stehen unter anderem ein von Überwachungskameras umgebenes Kinderbett und bedruckte Kissen zum Verkauf.

Der «unpoetischste Grund aller Zeiten, Kunst zu machen»

Hintergrund der Neueröffnung ist laut Banksy der Versuch eines Herstellers von Glückwunschkarten, der unter dem Namen des Künstlers seine Produkte zu verkaufen will. Rechtsexperten zufolge nutzt Banksy seine «Marke» bislang nicht, um seine Werke zu verkaufen; deshalb könne sie auf andere übertragen werden und deshalb wurde dem britischen Künstler geraten, selbst ein Geschäft zu eröffnen.

Der Streetart-Künstler, der seine Identität geheim hält, ist mit der Situation offenbar nicht besonders glücklich. Der Rechtsstreit sei der wohl «unpoetischste Grund aller Zeiten, Kunst zu machen», erklärte er.

(SDA)

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