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Wer hat denn den gedreht?

Die Queen-Biografie «Bohemian Rhapsody» ist für fünf Oscars nominiert.
Regisseur Robert Rodriguez (rechts) wollte bei «Sin City» (2005) Frank Miller, den Autor der Comicvorlage, als Co-Regisseur nennen. Die DGA lehnte ab, da die beiden noch nie zusammengearbeitet hatten. Rodriguez trat deshalb vor Drehbeginn aus der Gilde aus – und Miller erhielt den Credit. Die Folgen für Rodriguez: Als Nichtmitglied der DGA durfte er nicht mehr für ein grosses Hollywoodstudio arbeiten.
Ethan (links) und Joel Coen (Mitte) gelten als Kreativteam: Sie schreiben, inszenieren und produzieren seit 1984 jeden Film gemeinsam. Die DGA verbot jedoch, dass beide als Regisseure genannt werden. Deshalb teilten sich die Coens die Credits auf – Ethan als Produzent, Joel als Regisseur. Inzwischen lässt die DGA Regieteams zu, wenn der Nachweis erbracht ist, dass sie längere Zeit zusammengearbeitet haben. Seit «The Ladykillers» (2004) werden beide Coens als Regisseure genannt.
Auch Filmschaffende sind nur Menschen. Hauptdarsteller Clint Eastwood hasste Regisseur Philip Kaufmans detailversessenen Stil bei «The Outlaw Josey Wales» (1976). Noch mehr hasste er jedoch, dass Kaufman ein Auge auf Hauptdarstellerin Sondra Locke (links) geworfen hatte. Die Folge: Eastwood feuerte Kaufman, übernahm selber die Regie – und heiratete Sondra Locke.
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