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Trauer um die verlorene Schönheit am Tigris

Kolonialistische Demütigung, Revolution, Diaspora – der Zürcher Regisseur Samir verwebt im Dokumentarfilm «Iraqi Odyssey» die herzzerreissende Familiensaga mit blutiger Weltgeschichte.

Samir und seine Schwester Hayat 1958 vor dem Austin des Vaters: Sie sollten noch erleben, wie ihnen ein Land abhandenkommt. Foto: Dschoint Ventschr
Samir und seine Schwester Hayat 1958 vor dem Austin des Vaters: Sie sollten noch erleben, wie ihnen ein Land abhandenkommt. Foto: Dschoint Ventschr

Man hat die Bilder von «American Sniper» noch im Kopf: ein guter Ameri­kaner auf einem Dach, den Finger am Abzug seines Gewehrs, das Auge am Zielfernrohr und im Fadenkreuz ein Bub mit einer Panzerfaust oder ein bärtiger Schlächter, der einem Kind das Knie mit einem Schlagbohrer zertrümmert. Und das ist (bei Clint Eastwood): der Irak.

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