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Machs noch einmal, Alice

Das animierte Disney-Spektakel «Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln» schliesst orientierungslos an seinen ungeliebten ­Vorgängerfilm an.

Schrill: Johnny Depp als Hutmacher und Mia Wasikowska als Alice.
Schrill: Johnny Depp als Hutmacher und Mia Wasikowska als Alice.
zvg

Eine goldene Regel in Hollywood scheint zu besagen, dass Spielfilme ab einem gewissen Einspielergebnis zwingend eine Fortsetzung brauchen. Einen anderen Grund, warum es «Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln» überhaupt gibt, kann man sich kaum vorstellen.

Blenden wir zurück: 2010 brachten die Disney-Studios Tim Burtons «Alice im Wunderland» in die Kinos, ein aufwendiges ­3-D-Animationsspektakel, das die Kinderbuchvorlage von Lewis Carroll nur den gröberen Motiven nach übernahm und Carrolls anarchisches Märchen in eine teenagergerechte Heroic Fantasy in LSD-Ästhetik umwandelte.

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