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Locarno ehrte Isabelle Huppert

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert hat am Sonntag den Excellence Award des Festival del film Locarno erhalten. Huppert ihrerseits lobte das Festival.

Huppert hat eine enge berufliche Beziehung zur Eidgenossenschaft.
Huppert hat eine enge berufliche Beziehung zur Eidgenossenschaft.
Keystone

Festival-Direktor Olivier Père stellte die französische Schauspielerin als eine aussergewöhnliche Mimin vor. Huppert dankte es ihm mit einem Lob: Locarno repräsentiere die grosse Liebe zum Kino, sagte die 58-Jährige.

Zur Ehrung werden am Festival vier ihrer zahlreichen Werke gezeigt. Unter anderem «Merci pour le chocolat» von Claude Chabrol, einer von sieben gemeinsamen Filmen mit dem französischen Regiestar. Auch «La Pianiste» von Michael Haneke, «Villa Amalia» von Benoît Jacquot und «White Material» von Claire Denis sind zu sehen.

Huppert arbeitete zudem mehrere Male mit dem Regisseur Jean-Luc Godard zusammen. Diesen zitierte sie auf eine Frage zu ihrem Verhältnis zur Schweiz: Jean-Luc Godard habe die Schweiz einst als grosses Hollywoodstudio mit Kühen bezeichnet, gab Huppert zum Besten und erntete Lacher und Applaus.

Schweizer Regisseure wie Alain Tanner oder Claude Goretta seien ihr sehr wichtig gewesen. Erst 2008 spielte Huppert in «Home» von Ursula Meier mit, der in einer Kritikerumfrage der «SonntagsZeitung» zum drittbesten Schweizer Film aller Zeiten gekürt wurde.

Susan Sarandon und John Malkovich als Vorgänger

Huppert hat schon mehrere hochkarätige Auszeichnungen erhalten. So wurde wurde sie unter anderem dreimal mit dem Europäischen Filmpreis und einmal mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet.

Den Excellence Award durften vor ihr unter anderen Susan Sarandon, John Malkovich und William Dafoe entgegennehmen. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die französische Schauspielerin Chiara Mastroianni.

SDA/lsch

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