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Frühenglisch mit Godard und Iñárritu

Die 63. Filmfestspiele in Cannes hangeln sich durch die Krise, erzählen von Armut und Tristesse – und ein Schweizer macht der Wall Street den Prozess.

Die Krise als Krimi: «Cleveland vs. Wall Street» von Jean-Stéphane Bron.
Die Krise als Krimi: «Cleveland vs. Wall Street» von Jean-Stéphane Bron.
PD

An der Croisette geht das Sennentuntschi um, und seine Waffe ist ein Killerpneu. Der Film von Michael Steiner läuft zwar nicht in Cannes, aber seine französische Hauptdarstellerin Roxane Mesquida geistert hier gleich doppelt herum. Im Film «Rubber» steuert sie mit telepathischen Kräften einen mörderischen Autoreifen, der einsam durch die Prärie rollt. Und in Gregg Arakis «Kaboom» schwirrt sie als lesbische Loreley über die Leinwand. Die Frau hat offenbar ein Abonnement für morbide Rollen gelöst.

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