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«Free Willy»-Star Schellenberg ist tot

August Schellenberg spielte den warmherzige Randolph Johnson, der Jesse bei der Befreiung des Schwertwals Willy hilft. Nun ist der Sohn eines Schweizers und einer Mohawk-Indianerin gestorben.

Hatte auch einen Gastauftritt in «Grey’s Anatomy»: August Schellenberg.
Hatte auch einen Gastauftritt in «Grey’s Anatomy»: August Schellenberg.
Keystone

«Randolph» aus «Free Willy» ist tot. Der kanadische Schauspieler August Schellenberg, Sohn eines Schweizers und einer Mohawk-Indianerin, ist am Donnerstag mit 77 seinem langjährigen Krebsleiden erlegen, wie sein Manager der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.

Er war trotz des deutschen Namens ein Indianer, und auf diese Rolle war er auch festgelegt: Er spielte sie beispielsweise 1983 an der Seite von Lino Ventura in «Der Rammbock». In einer seiner letzten Rollen war er der legendäre Sitting Bull in «Bury My Heart At Wounded Knee». In «The New World», einer etwas realistischeren Version der Pocahontas-Legende mit Colin Farrell, war er Powhatan, Vater der «Indianer-Prinzessin».

Rolle des weisen Indianers

Weltruhm erlangte er aber als der freundliche und warmherzige Randolph Johnson in den drei «Free Willy«-Filmen. Er spielte vor genau 20 Jahren den gutmütigen Mitarbeiter des Ozeaneum, der dem Jungen Jesse bei der Befreiung des Schwertwals Willy hilft. In den beiden Aufgüssen, die 1995 und 1997 folgten, war aus Randolph ein Walforscher geworden.

Schellenberg spielte noch zahlreiche andere Rollen, sein markantes Äusseres legte ihn aber immer wieder auf den weisen, naturverbundenen Indianer fest. Gastauftritte hatte er zum Beispiel bei «Grey's Anatomy», und er verkörperte auch den «Yaozu» in «Stargate Universe». Der in Montreal geborene Schellenberg war mit der weniger bekannten Schauspielerin Joan Karasevich verheiratet und hatte drei Töchter.

SDA/kpn

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